Katastrophen Kommando am Samstag, 21. März 2020

Heidewitzka, Herr Kapitän!
Mit ordentlich Schmackes gibt euch das Trio aus Dortmund die Spore und animiert zum bedingungslosen Blutpogo.
Das wilde Treiben pflügt mit der nötigen Leichtigkeit entschlossen durch die fade Landschaft der Popkultur und weiß der bösartigen Langeweile Einhalt zu gebieten. Wenn es nach eingefleischten HörerInnen geht, lässt sich die Kapelle irgendwo zwischen Die Ärzte und WIZO einordnen.

Denebola am Samstag, 28. März 2020

Denebola, nach dem «Todesstern für Astrologen» benannt, sind drei Freunde, die sich aus verschiedenen Bandprojekten nach bald einem Jahrzehnt treu geblieben sind. Sie sind aus dem Raum Kreuzlingen und spielen seit 2013 in dieser Formation.  Denebola spielt Deutschrock mit allem, was dazu gehört. Mal laut, mal leise, geradlinig oder nachdenklich, Hauptsache direkt ins Hirn und Gehör der Zuschauer. Sie treffen sich im Wochentakt in ihrem Bunker und lassen ihrer Leidenschaft für dunkle Töne freien Lauf. Sämtliche Songs sind selbst komponiert und getextet, drehen sich um Alltägliches und Gesellschaftliches, ohne dabei die nötige Prise Ironie zu verlieren. Musikhörer, die Progressive, Grunge, Metal, Alternative oder Deutschpunk bevorzugen kommen allesamt auf ihre Kosten.

Smools am Samstag, 4. April 2020

„A little more romance, Goddammit!“ Das Motto für 2019 ist gesetzt.

 Nach den letzten zwei Jahren in denen Smools viel unterwegs waren und u.A. als Support für Bands wie die legendären „The Toy Dolls“ und „Die Abstürzenden Brieftauben“ Krach machen durften, präsentieren sie im 2019 ihr neustes Werk.

Mit dem im März erscheinenden Akustik-Album «A little more romance, Goddammit!» schlagen die vier Zürcher Raw’N’Roller von Smools ein klein wenig leisere Töne an. Allerdings nur ein klein wenig, denn obschon die Verzerrer verstaut wurden, die Bassdrum durch ein Cajon und die E-Gitarren und der Bass durch Akustische Geräte ersetzt wurden, gibt es immer noch kaputte Biergläser, schäppernde Saiten und tanzende Bassisten an den feucht-fröhlichen Intim-Gigs der experimentierfreudigen Rockkapelle.

Wer also einen ruhigen Abend mit auf Tränendrüsen drückende Balladen und Candle-Light-Dinner-Romantik erwartet, wird womöglich bitter enttäuscht werden, wobei solche Akustik-Instrumente allein ja schon genug Romantik mit sich bringen.